Der Gefangenschaft von Elefanten in der Schweiz ein Ende setzen!
16 Elefanten leben noch immer in Gefangenschaft in der Schweiz, in den Zoos Basel, Zürich und Rapperswil.
Jeder Elefant ist ein Individuum, das mehr verdient als ein Leben voller Langeweile und chronischem körperlichem und psychischem Leid. Er verdient es, so zu leben, wie es einem Elefanten entspricht.
Was die Wissenschaft bestätigt
1.
Bewegung
Sie durchstreifen Gebiete, die sich über Hunderte von Quadratkilometern erstrecken. Ihre Anatomie, ihre Füsse und ihr räumliches Gedächtnis haben sich für ein Leben in ständiger Bewegung entwickelt.
2.
Intelligenz
3.
Soziales Leben
Die Gefangenschaft nimmt Elefanten genau das, was sie am meisten brauchen: die Freiheit, sich zu bewegen, die Autonomie, eigene Entscheidungen zu treffen, den Reichtum und die Komplexität ihrer natürlichen Umgebung sowie die Möglichkeit, ihren Alltag nach ihren eigenen Bedürfnissen und Instinkten zu gestalten.
Die Situation in der Schweiz
16
Elefanten werden derzeit in Schweizer Zoos in Gefangenschaft gehalten:
Basel
3
Zürich
5
Rapperswil
8
Zoo Basel
Tika · Kimana · Mali
Loxodonta africana
Zoo Zürich
Thai · Fahra · Indi · Chandra · Panang
5 ASIATISCHE ELEFANTEN
Elephas maximus
Zoo Rapperswil
Ceylon II · Rani · Sabu · Mapalay · Sandry · Kalaya · Thisiam · Kamon
Zwischen 4 und 56 Jahre alt
8 ASIATISCHE ELEFANTEN
Loxodonta africana
Jeder Elefant ist ein Individuum, das weit mehr verdient als ein Leben voller Langeweile und chronischem körperlichem und psychischem Leid.
Er verdient es, so zu leben, wie es einem Elefanten entspricht.
Ein Leben, das ihren natürlichen Bedürfnissen näherkommt
Ein Sanctuary ist ein Zufluchtsort für Tiere, die nicht mehr in die Wildnis zurückkehren können, an dem ihr Wohlergehen über allem anderen steht.
Anders als Zoos stellen Sanctuaries die Tiere nicht zur Schau, züchten sie nicht, tauschen sie nicht mit anderen Einrichtungen aus und setzen sie nicht zur Unterhaltung ein.
Ihr Ziel ist es, den Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren natürlichen Bedürfnissen so nahe wie möglich kommt – mit mehr Bewegungsfreiheit, mehr Autonomie und Gelegenheiten für soziale Interaktion, die ihren Bedürfnissen und natürlichen Verhaltensweisen entsprechen.
Mehr Bewegungsfreiheit
Körperliches, psychisches und soziales Wohlergehen
FOTO: Mara im Elephant Sanctuary Brazil
Mehr Autonomie
Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann sie fressen, wann sie ruhen, wann sie die Umgebung erkunden und wann sie mit anderen Artgenossen interagieren.
FOTO: Pocha und Guille im Elephant Sanctuary Brazil
Ein Wandel ist bereits möglich
Dem Projekt ELE ist es bereits gelungen, fünf Elefanten aus Zoos in Argentinien ins Elephant Sanctuary Brazil umzusiedeln. Argentinien ist heute weltweit das erste Land, das aus wissenschaftlichen und ethischen Gründen alle seine in Gefangenschaft gehaltenen Elefanten in ein Sanctuary gebracht hat..

FOTOS: Das Gehege aus Beton und Stein, in dem Pocha und Guille lebten | Pocha und Guille bei ihrer Ankunft im Elephant Sanctuary Brazil
Mara
Eine asiatische Elefantenkuh, die 1995 aus einem Zirkus gerettet wurde und später im Zoo Buenos Aires lebte.
Pocha und Guille
Eine asiatische Mutter und ihre Tochter, die 54 beziehungsweise 23 Jahre lang in einer Grube im Zoo Mendoza lebten.
Pupy
Eine afrikanische Elefantenkuh, die 1993 nach ihrer Gefangennahme in Kruger in den Zoo Buenos Aires kam.
Kenya
Eine afrikanische Elefantenkuh, die ab 1985, im Alter von vier Jahren, allein im Zoo Mendoza lebte.